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Arizona: Wüsten und spektakuläre Landschaften

Arizona (Grand Canyon State) ist ein Bundesstaat im Südwesten der Vereinigten Staaten von Amerika. Er grenzt im Süden an Mexiko, im Westen an Kalifornien und Nevada, im Norden an Utah und im Osten an Neumexiko. Phoenix ist die Hauptstadt. Weitere wichtige Städte sind Scottsdale, Glendale, Mesa und Tempe, die alle in der Nähe der Hauptstadt liegen. Außerhalb des Ballungsraums von Phoenix findet man die Ortschaften Tucson und Flagstaff. Das Gebiet Arizonas ist überwiegend trocken und halbwüstenhaft und ist von einer Verschiedenartigkeit von Landschaften gekennzeichnet.

Es ist in drei geographische Regionen gegliedert: Gegen Südwesten liegt die Sonora-Wüste, eine der ausgedehntesten und heißesten Wüsten Nordamerikas; im Südosten und im zentralen Landesteil erstrecken sich die letzten Ausläufer des mexikanischen Plateaus, während im nördlichen Teil das Colorado-Plateau liegt. Mit einer Durchschnittshöhe von 1.200-2.200 m zeichnet sich das Plateau durch tiefe Canyons aus. Dabei ist der berühmteste der Grand Canyon des Colorado.

Das Colorado-Plateau wird im Südwesten von dem Mogollon Rim, einer Böschung von Kalk- und Sandstein, umschlossen. Südlich des Grand Canyon erhebt sich die Kette der San Francisco Peaks mit dem Humphrey’s Peak als höchster Erhebung Arizonas bei einer Höhe von 3.851 m. Die wichtigsten Flüsse sind Gila, Little Colorado und Colorado. Wegen der Trockenheit des Gebietes haben die Menschen zahlreiche Staudämme gebaut. Dadurch sind große Stauseen entstanden wie der Lake Powell, der Lake Mead, der Lake Mohave und der Lake Havasu.

Was die Wirtschaft des Bundesstaats betrifft, hat sich die Landwirtschaft dank der zahlreichen künstlichen Seen gut entwickelt. Man baut Baumwolle, Obst und Agrumen an. Die Rinderzucht ist weit verbreitet. Arizona ist reich an Bodenschätzen: Man gewinnt Kupfer, Blei, Zink, Uran, Gold und Silber. Die wichtigsten Industriezweige sind der Maschinenbau, die Elektronikindustrie, die Luft-und Raumfahrtindustrie und weitere Bereiche der Hochtechnologie. Dank vieler eindrucksvoller Landschaften und der Spuren alter indianischer Kulturen ist der Tourismus gut entwickelt.

Arizona wurde schon im XVI. Jahrhundert von spanischen Conquistadoren erforscht. Am Ende des XVII. Jahrhunderts gründeten die Jesuiten mehrere Missionen im Süden des Landes, und später wurden die Missionsstationen von Tubac (1752) und Tucson (1775) gegründet. 1821 wurde das Gebiet Arizonas zu einer mexikanischen Provinz und 1848 nach dem Ende des Krieges zwischen Mexiko und den Vereinigten Staaten wurde Arizona an die Vereinigten Staaten abgetreten.

Deutsche Textkorrektur von Dietrich Köster. 

  • Fläche: 295.254 km² – der sechstgrößte Staat der Vereinigten Staaten von Amerika
  • Einwohnerzahl: 6.166.000 nach dem Stand von 2006 – Weiße 75,5%, 5,0% Indianer, 3,1% Schwarze und 1,8% Asiaten. Die Lateinamerikaner stellen 25,3% der Bevölkerung und sind nach verschiedenen Rassentypen klassifiziert. Stand: 2000
  • Hauptstadt: Phoenix.
  • Amtssprache: Die offizielle Sprache ist Englisch. Sie wird als erste Sprache von 72,5% der Bevölkerung gesprochen. Ferner wird Spanisch von 21,5% und Navajo von 1,5% der Bevölkerung gesprochen. Stand: 2005
  • Religionen: Christen 71% (Protestanten 17%, Evangelische Kirche 23%, römisch-katholische Kirche 25%, Mormonen 4% und Zeugen Jehovas 1%); Juden 1%, Buddhisten 1%
  • Zeitzone: Im größeren Teil des Staates UTC-7, im Navajo-Gebiet UTC-7, im Sommer: UTC-6

This post is also available in: Englisch

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