Home / Nordamerika / Vereinigte Staaten von Amerika / Vereinigten Staaten von Amerika: Modernität und Natur
Miami, Florida, Vereinigte Staaten von Amerika. Autor John Spade

Vereinigten Staaten von Amerika: Modernität und Natur

Die Vereinigten Staaten von Amerika (United States of America; USA) sind eine Bundesrepublik, von 50 Staaten gebildet (Alabama, Alaska, Arizona, Arkansas, Kalifornien, Colorado, Connecticut, Delaware, Florida, Georgia, Hawaii, Idaho, Illinois, Indiana, Iowa, Kansas, Kentucky, Louisiana, Maine, Maryland, Massachusetts, Michigan, Minnesota, Mississippi, Missouri, Montana, Nebraska, Nevada, New Hampshire, New Jersey, Neumexiko, New York, North Carolina, North Dakota, Ohio, Oklahoma, Oregon, Pennsylvania, Rhode Island, South Carolina, South Dakota, Tennessee, Texas, Utah, Vermont, Virginia, Washington, West Virginia, Wisconsin, Wyoming) und ein Bundesdistrikt (District of Columbia, mit Washington als Hauptstadt und Regierungssitz der Vereinigten Staaten).

Das Land grenzt im Norden an Kanada und im Süden an Mexiko, weil die Küsten werden vom Atlantik im Osten, Pazifik im Westen und von dem Golf von Mexiko im Süden begrenzt. Die Insel Puerto Rico im Karibischen Meer ist ein assoziierter Freistaat. Die Außengebiete sind im Karibik gelegen: die amerikanischen Jungferninseln, Navassa (zwischen Haiti und Jamaika) und die Bucht von Guantanamo in Kuba.

Karte von den Vereinigte Staaten von Amerika

Karte von den Vereinigte Staaten von Amerika

Im Pazifik sind amerikanische Außengebiete die Samoa Inseln, Guam, die Midway, die Marianen Inseln, und Wake, Palmyra, Baker, Howland, Jarvis, Johnston, Kingman Reef, Petrel, Serranilla Bank. Die wichtigsten Städte sind New York, Los Angeles, San Francisco, Chicago, Boston, Philadelphia, Baltimora, Seattle, Miami, und Washington.

Das Gebiet der Vereinigten Staaten erstreckt sich ein wenig nördlich vom Wendekreis des Krebses bis 50 Grad nördlicher Breite, und zeichnet sich durch eine Verschiedenartigkeit von Landschaften und Naturalumwelten. Vom Osten nach Westen findet man die Atlantik-Küste, die Gebirgskette der Appalachen, die weiten zentralen Ebenen, die Rocky Mountains, den Streifen der Hochebenen, und die Gebirgszüge an der pazifischen Küste.

Bryce Canyon National Park, Utah, Vereinigte Staaten von Amerika. Autor US NPS

Bryce Canyon National Park, Utah, Vereinigte Staaten von Amerika. Autor US NPS

Die Atlantik-Küsten von Kapp Hatteras bis die Grenze mit Kanada sind hoch und gegliedert, mit zahlreichen Buchten, weil südlich von Kapp Hatteras werden sie niedriger, von sandigen Dünen und Lagunen geprägt. Diese Beschaffenheit der Küste bezeichnet auch Florida und den Golf von Mexiko, wo manchmal wird die Küste auch sumpfig. Im Zentrum der östlichen Regionen zieht sich 2500 km in Südwesten-Nordösten Richtung die Gebirgskette der Appalachen, bis die Grenze mit Kanada. Die Kette zeichnet sich durch mäßige Gipfel, die ihre höchste Erhebung mit Mount Mitchell (2 037 mt), in den Blue Ridge Mountains erreichen.

Westlich der Appalachen erstrecken sich die endlosen zentralen Ebenen (Interior Plains), von dem Lauf der großen Flüssen Mississippi und Missouri gekennzeichnet. Im Norden befindet sich die Region der Großen Seen, von denen ist nur der Michigan See (58.016 kmq) in dem Gebiet der Vereinigten Staaten völlig gelegen, weil die anderen vier Seen teilen sich zwischen Kanada und den Vereinigten Staaten ein. Sie sind der Superior See (84.131 kmq, der zweitgrößte See nach dem Kaspischen Meer); der Huron See (mit 61.797 kmq der viertgrößte See der Welt), der Erie See (25.612 kmq) und der Ontario See (18.941 kmq).

Um der Region der Grossen Seen erstreckt sich das zentrale Flachland, und weiter gegen Süden findet man das Schwemmtal des Mississippi, und westlich von dem Lauf des Missouri beginnt die Region der Großen Flachländer (Great Plains), von Plateau zwischen 700 und 1.200 Metern geprägt. Hier öffnen sich weite Getreideanbauen und großartige Gebiete für Tierzucht, aber auch die Bad Lands (South Dakota), eine mit Furchen geprägt Halbwüstenlandschaft.

New York, Vereinigte Staaten von Amerika. Autor Melbow Marie P

New York, Vereinigte Staaten von Amerika. Autor Melbow Marie P

Westlich der Großen Flachländer erhebt sich 3.000 km in Südosten-Nordwesten Richtung der Gebirgszug der Rocky Mountains, welcher südliche Teil zieht sich durch drei Bundesstaaten (Neumexiko, Colorado und Wyoming) und erreicht in Colorado die höchsten Erhebungen, mit den Sangre de Cristo Mountains (Blanca Peak 4.372 m), Front Range (Grays Peak 4.350 m), San Juan Mountains (Uncompahgre Peak 4.361 m), Mosquito Range (Mount Lincoln 4.354 m) und Sawatch Range. In Colorado liegt der höchste Berg des Territoriums, Mount Elbert (4.401 m). Auch der zentrale und nördliche Teil der Kette (der zieht durch Utah, Wyoming, Idaho und Montana) ist von hohen Bergen über 4.000 m bezeichnet, wie die Uinta Mountains in Utah (Kings Peak 4.123 m), Bighorn Mountains (Cloud Peak 4 013 m), Wind River Range (Gannett Peak 4.207 m) und Grand Teton (4.197 m) in Wyoming.

Westlich der Rocky Mountains liegt der Streifen der Hochebenen, von den Flüssen Colorado und Columbia durchzogen. Das Columbia-Plateau ist völlig von Lavaschichtungen bedeckt, weil das Coloradoplateau, das auf einer Durchschnittshöhe von 2000-3000 m liegt, ist von Kalk und Sandschichtungen gebildet. Hier hat der Fluss Colorado im Laufe von Jahrmillionen die Schichten des Gesteins gegraben, und hat den berühmten majestätischen Grand Canyon gebildet.

Crater Lake National Park, Oregon, Vereinigte Staaten von Amerika. Autor Ivan McClellan

Crater Lake National Park, Oregon, Vereinigte Staaten von Amerika. Autor Ivan McClellan

Westlich des Colorado-Plateaus befindet sich ein extremes trockenes Gebiet, die Great Basin- Wüste. Hier liegen hohen Bergen wie der Wheeler Peak (3.982 m) und tiefen Depressionen wie das Tal des Todes (Death Valley) in Kalifornien, das mit einer Höhe von 85,5 Meter unter dem Meeresspiegel, den Tiefstpunkt des amerikanischen Kontinents ist. Bevor der pazifischen Küste erheben sich die Gebirgszüge der Sierra Nevada und Kaskadenkette (Cascade Range). In der Sierra Nevada liegt auch die höchste Erhebung des Kontinents: Mount Whitney (4.421 m). Die Kaskadenkette zeichnet sich durch beträchtliche Vulkanen wie der Mount Rainer (4.392 m), Mount Adams (3.742 m), Mount Baker (3.285) im US-Bundestaat Washington, Mount Hood (3.429 m) in Oregon und Mount Shasta (4.322 m) in Kalifornien.

Die Pazifik-Küste ist überwiegend hoch und felsig. Was betrifft die Flüsse, das Gebiet der Vereinigten Staaten ist vom Flussbecken des Mississippi und Missouri gebildet, das mit einem großen Delta in den Golf von Mexiko mündet. Das Wassersystem des Mississippi ist das drittgrößte Flussbecken der Welt (3.328.000 kmq) und das viertlängste (5.970 km). Andere wichtige Flüsse sind der Columbia, Colorado, Rio Grande, Hudson, Delaware, Potomac, Savannah und die Nebenflüsse des Mississipi: Ohio, Tennessee und Illinois.

Aus einem wirtschaftlichen Gesichtspunkt stellen die Vereinigten Staaten die größte und meist entwickelte Weltökonomie dar. Die Landwirtschaft ist hoch mechanisiert, sowie die Anbau von Getreiden wie Mais, Weizen, Gerste, Hafen und Reis. Sehr bedeutend sind auch der Anbau von Baumwolle, Soja, Tabak, Zuckerrohr, Obst (Äpfel und Pfirsichen), Tomaten, Bohnen, Agrumen (Orangen, Pampelmusen, Zitronen), Weinrebe. Die Vereinigten Staaten sind der Hauptholzhersteller der Welt. Auch die Tierzucht (besonders Rinder und Schweine) und Fischerei sind wichtig. Das Gebiet ist reich an Bodenschätzen; man gewinnt Erdöl, Erdgas und Kohl. Unter den Rohstoffen werden hauptsächlich Eisern, Kupfer, Golde, Silber, Blei, Radium, Uran, Vanadium und Quecksilber gewonnen. Was betrifft die Industrie, sind die Maschinenindustrie, Informatik-Industrie, Öl-, Gas- und Chemische Industrie die bedeutendsten. Tourismus ist auch beträchtlich.

  • Fläche: 9 372 614 km². (Kultivierte Fläche 19,1%, Wiesen und Weiden 24,4%, Wald und Buschland 31,6%, unbewirtschaftet und unproduktiv 24,9%)
  • Einwohnerzahl: 303 000 000 (2007) (Weißen 74,7%, Schwarze 12,1%, Asiaten 4,3%, Amerindian 0,8%. Die hispanische sind 15,1%. (Zahlen von 2005)).
  • Hauptstadt: Washington.
  • Amtssprache: Die offizielle Sprache ist Englisch (als erste Sprache gesprochen wird durch 80, 8% der Bevölkerung (216 078 000). Spanisch gesprochen wird, von 12,0% der Bevölkerung (32 252 000), gefolgt von China 0,57% (1 550 000) Tagalog die 0,51% (1 374 000), den französischen 0,49% (1 325 000) (Daten 2005).
  • Religionen: Christen 78,4% (Protestanten 51,3% (Evangelisch 26,3%, 18,1% protestantischen Kirchen, Evangelische Kirchen Black 6,9%), römisch-katholisch 23,9%; Mormone 1,7%, Zeugen Jehovas 0,7%, Orthodoxe 0,6%), jüdische 1,7%, Buddhisten 0,7%, Muslime 0,6%, Hindus 0,4%. (Daten 2007)
  • Währung: Amerikanische Dollar (USD)
  • Zeitzone: UTC -5 bis -10 Stunden (Sommer (Sommerzeit) UTC -4 bis -10 Stunden).

This post is also available in: Englisch Vereinfachtes Chinesisch Traditionelles Chinesisch

banner
Close
GDPR
EU laws require that we request your consent to the use of cookies. We use cookies to ensure that our site works properly. Some of our advertising partners also collect data and use cookies to publish personalized ads.




Subscribe to our YOUTUBE channel: