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Punta del Diablo: Ein Fischerdorf an der uruguayischen Küste

Punta del Diablo ist ein kleines Fischerdorf, das an der Atlantikküste Uruguays liegt. Es liegt 300 km östlich von Montevideo, 170 km östlich von Punta del Este und wenige Dutzend Kilometer von der Grenze mit Brasilien. Der Ort hat normalerweise weniger als 1.000 Einwohner, aber in der Sommerzeit wird er einer der meistbesuchten Badeorte Uruguays. In diesem Zeitraum kann er dank des bemerkenswerten Zuflusses an Touristen aus Argentinien, Brasilien, Europa und Uruguay selber 25.000 Bewohner erreichen.

Der Bereich, wo Punta del Diablo liegt, wird von Palmenhainen und Weideflächen, wo Langhornrinder grasen, eingenommen. Das Dorf besteht teilweise noch aus alten Holzhäusern, auch wenn es sich in den letzten Jahren beachtlich entwickelt hat, bleibt es doch ein stiller Ort.

EINER DER MEISTBESUCHTEN BADEORTE URUGUAYS

Punta del Diablo ist von einigen schönen Stränden gekennzeichnet. Vor dem Ort liegt die typische Playa de los Pescadores (Strand der Fischer). An diesem Strand landen die Fischer mit ihren Fischerbooten und verkaufen den Fang des Tages. Etwas nördlich des Ortes befindet sich die Playa del Rivero. Danach beginnt die Playa Grande und der Parque Nacional de Santa Teresa. Südlich von Punta del Diablo liegt die lange, wilde Playa de la Viuda.

Hinter Punta del Diablo befindet sich die Laguna Negra in der Gestalt eines großen Süßwasserspiegels. Am Ende des bewohnten Areals Richtung Norden und zur Grenze nach Brasilien hin liegt der Parque Nacional de Samta Teresa, wo es sich lohnt die Festung Santa Teresa anzuschauen. Diese wurde von den Portugiesen im Jahr 1762 erbaut und wechselte mehrfach den Besitzer. Die Festung Santa Teresa ist ein Bau von unregelmäßigem fünfeckigem Grundriß mit großen Bastionen an den fünf Seiten. Im Park gibt es eine vielartige Fauna und Flora. An der Küste des Parks bestehen fünf wilde Strände: Playa Grande, Playa del Barco, Playa de las Achiras , Playa de la Moza und Playa a Cerro Verde. Im Inneren des Parks befindet sich auch der Küsten- und Meeresbereich, der vom Cerro Verde und von den Islas de la Coronilla beschützt wird.

Unter den anderen sehenswerten Naturattraktionen finden wir einige Dutzend Kilometer südlich von Punta del Diablo den Parque Nacional de Cabo Polonio, während 50 km nördlich von Punta del Este direkt an der Grenze zu Brasilien der Parque Nacional de San Miguel liegt. Auch hier gibt es ein Fort, das von den Portugiesen 1737 erbaut wurde: Das Fuerte de San Miguel.

Deutsche Textkorrektur von Dietrich Köster. 

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