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Istanbul: Treffpunkt zwischen Ost und West

Istanbul ist die wichtigste Stadt der Türkei. Sie ist das wirtschaftliche und kulturelle Zentrum, die bevölkerungsreichste Stadt des Landes und das wichtigste Touristenziel. Istanbul ist aufgrund seiner geografischen Lage und seiner Geschichte ein Treffpunkt zwischen Ost und West. Die Stadt liegt am Bosporus und erstreckt sich über beide Seiten der Meerenge. Die antike Stadt hat ihr Herz im europäischen Teil, während sich die modernen Vororte hauptsächlich auf der asiatischen Seite befinden.

DIE GESCHICHTE ISTANBULS

Istanbul wurde im 7. Jahrhundert v. Chr. von griechischen Kolonisten auf dem Vorgebirge zwischen dem Goldenen Horn und dem Marmarameer mit dem Namen Byzanz gegründet. Die Stadt, die sich in einer strategischen Position befindet, entwickelte sich sowohl in der griechischen als auch in der römischen Zeit rasant. Während der Herrschaft des römischen Kaisers Konstantin im Jahre 330 n. Chr wurde Byzanz Hauptstadt des Römischen Reiches und benannte sich in Konstantinopel um. In dieser Zeit wurde die Stadt mit prächtigen Palästen ausgestattet und von starken Verteidigungsmauern umgeben.

Mit der Teilung des Römischen Reiches im Jahr 395 n. Chr wurde Konstantinopel die Hauptstadt des östlichen Teils des Römischen Reiches, des sogenannten Byzantinischen Reiches. Es blieb die Hauptstadt des Byzantinischen Reiches für mehr als tausend Jahre (395-1204 und 1261-1453). Zwischen 1204 und 1261 war die Stadt nach dem vierten Kreuzzug die Hauptstadt des Lateinischen Reiches. Am 29. Mai 1453 unterlag Konstantinopel nach einer achtwöchigen Belagerung der Übermacht der Truppen des osmanischen Sultans Muhammad II. und wurde unter dem Namen Istanbul die Hauptstadt des Osmanischen Reiches. Sie ist heute eine moderne Metropole und zugleich die Handelshauptstadt der Türkei.

TOURISTISCHE ATTRAKTIONEN VON ISTANBUL

Die heutige Stadt ist in drei Teile gegliedert: Der älteste Teil der Stadt liegt auf dem Vorgebirge zwischen dem Goldenen Horn und dem Marmarameer. Der moderne Stadtteil Beyoglu liegt zwischen dem Goldenen Horn und dem Bosporus. Auf der asiatischen Seite liegt der kommerziell genutzte Vorort Üsküdar (Shkoder).

Die Stadt hat wunderbare Überreste vergangener Epochen: Unter den spektakulärsten Monumenten, Kirchen, Moscheen, Schlössern und Palästen sind besonders die Kathedrale der Heiligen Sophia, der wunderbare Topkapi-Palast, in dem die osmanischen Sultane lebten, die Suleiman-Moschee, die Rustem-Pasa-Moschee, die Blaue Moschee, die Kahriye-Camii-Kirche – berühmt für ihre Mosaiken – und die Burgen von Anadolu und Rumeli hervorzuheben. Unter den vielen besuchenswerten Museen sind das Menageriemuseum (Topkapi), das Archäologische Museum, das Mosaikenmuseum und das Museum des Alten Orients besonders erwähnenswert.

Das Klima von Istanbul.

Offizielle Webseite der Istanbuler Stadtverwaltung.

Deutsche Textkorrektur von Dietrich Köster. 

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