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Dresden, bekannt als Elbflorenz

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Dresden mit 500.000 Einwohnern, Hauptstadt des Freistaats Sachsen, erhebt sich am Ufer des Flusses Elbe nahe der Grenze zur Tschechischen Republik. Die Stadt erstreckt sich an beiden Ufern des Flusses Elbe und ist eingerahmt von den Bergen des Erzgebirges.

Die Dresdner Altstadt erhebt sich seit dem Anfang des XIII. Jahrhunderts am linken Ufer der Elbe. Nach und nach entstanden neue Viertel am rechten Ufer des Flusses. Dieser neue Teil der Stadt – Neustadt genannt – wurde mit der Altstadt im XVI. Jahrhundert zusammengeschlossen. 1485 wird Dresden die Hauptstadt Sachsens. In den folgenden Jahrhunderten entwickelte sie sich beachtlich und wurde mit zahlreichen Palästen und wertvollen Kirchen im Stil des Barocks und des Neoklassizismus angereichert. Dresden erlangte durch ein verheerendes Bombardement während des Zweiten Weltkriegs (13.-15. Februar 1945) traurige Berühmtheit.

DIE SEHENSWÜRDIGKEITEN DRESDENS

Dresden ist eine Stadt der Künste, die oft wegen ihrer Kunstsammlungen, ihrer Museen und ihrer historischen Paläste im Barockstil, die die Stadt prägen, als Elbflorenz bezeichnet wird. Unter den eindrucksvollsten Gebäuden der Stadt gibt es das Dresdner Schloß, das Sitz der königlichen Familie seit dem Ende des XV. Jahrhunderts war. Das mehrfach renovierte Gebäude ist eine Mischung von architektonischen Stilrichtungen. Hier gibt es Stilelemente der Renaissance, des Barocks und des Neoklassizismus.

Andere wertvolle Gebäude sind der Palast des Zwingers, ein weitläufiges Gebäude im Rokoko-Stil in der Nähe des Schlosses. Dieser Palast wurde im XVIII. Jahrhundert erbaut und ist heute ein Ort, wo die königlichen Kunstsammlungen ausgestellt sind. Sehr schön ist auch die Semperoper, das Opernhaus Dresdens. Dieses Theater wurde vom Architekten Gottfried Semper im XIX. Jahrhundert erbaut.

DIE SAKRALEN GEBÄUDE

Unter den sakralen Bauten von hohem Wert gibt es die Hofkirche. Dieses Gebäude, die die katholische Kathedrale der Stadt ist, wurde in der Mitte des XVIII. Jahrhunderts im Barockstil erbaut und war die Kirche der königlichen Familie. Die Krypta des Hauses Wettin befindet sich im Inneren der Kirche. Die evangelische Kirche ist dagegen die Dresdner Frauenkirche. Diese lutherische Kirche wurde am Anfang des XVIII. Jahrhunderts gebaut, aber sie wurde im Zweiten Weltkrieg fast vollständig zerstört und wurde am Ende des XX. Jahrhunderts in ihrer ursprünglichen Form wiederaufgebaut.

Die Stadt ist reich an Parks und anderen Grünanlagen. Die Grünflächen bilden 60% der Stadtfläche. Dresden ist auch als Stadt des Weihnachtsmarktes – dem Striezelmarkt – berühmt. Wahrscheinlich ist er der älteste Weihnachtsmarkt Deutschlands.

Im Jahr 2004 hat die UNESCO die Kulturlandschaft des Elbtales, wo Dresden liegt, ins Welterbe der Menschheit aufgenommen. Es handelt sich um einen Abschnitt von 13 km zwischen dem Schloß Übigau und dem Ostragehege im Nordwesten und dem Schloß Pillnitz und der Insel in der Elbe im Südosten. Dieser Bereich umfaßt das ganze hisorische Zentrum von Dresden, das reich an Baudenkmälern und Parks des XVI. bis XX. Jahrhunderts ist. Im Jahr 2009 hat die UNESCO die Kulturlandschaft des Elbtales wieder von der Liste des Welterbes wegen einer umstrittenen Infrastruktur-Baumaßnahme, die nach Ansicht der UNESCO die Landschaft des Elbtals verschandelt, gestrichen.

WAS GIBT ES ZU SEHEN? DIE MUSEEN DRESDENS

Die Stadt besitzt bedeutende Museen. Die 12 bedeutendsten sind in den Staatlichen Kunstsammlungen zusammengefaßt. Der größte Teil dieser Museen befindet sich im Dresdner Schloß, im Zwinger und im Albertinum. Es handelt sich um Kunstmuseen, um ein Völkerkundemuseum und um Gemäldegallerien.

Im Dresdner Schloß befindet sich das bedeutende Museum Grünes Gewölbe, ein Museum, das die größte Sammlung von Juwelen des ganzen europäischen Kotinents ausstellt. Ferner befindet sich im Schloß die Rüstkanner, ein Museum, das eine der weltweit größten Sammlungen an Waffen, Rüstungen und historischer Kleidung ausstellt.

Dresden beherbergt im Barockpalast des Zwingers die Gemäldegallerie Alte Meister, eine der weltweit bedeutendsten Pinakotheken. Hier befinden sich Werke der Renaissance und des Barocks von italienischen, flämischen und deutschen Künstlern, darunter solche von Raffael, Vermeer, Rubens, Rembrandt, Tizian, Mantegna und Andrea del Sarto. Sehr berühmt ist auch die im Albertinum untergebrachte Gallerie Neue Meister, die Gemälde berühmter Künstler wie Edgar Degas, Paul Gauguin, Vincent van Gogh und Claude Monet ausstellt. Unter den Museen gibt es auch solche, die der Malerei, der Numismatik, dem Porzellan, der Völkerkunde, den Marionetten und der Bildhauerei gewidmet sind.

Das Klima Dresdens

Deutsche Textkorrektur von Dietrich Köster. 

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