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Israel: Ein heiliges Land für 3 Religionen

Israel (Medinat Yisra’el) ist eine parlamentarische Republik im Mittleren Osten. Sie grenzt im Norden an den Libanon, im Nordosten an Syrien, im Osten an Jordanien und im Südwesten an Ägypten. Das Land wird im Westen vom Mittelmeer und im äußersten Süden vom Roten Meer durch den Golf von Akaba begrenzt. Die Hauptstadt ist Jerusalem, aber die von den Vereinten Nationen anerkannte Hauptstadt ist Tel Aviv. Seit 1967 gehören Ost-Jerusalem, das Westjordanland und die Golan-Höhen zum Staat Israel.

Das Gebiet zeichnet sich im äußersten Norden durch die Berge Galiläas aus. Dort befindet sich der Berg Meron, der mit 1.208 m der höchste Berg des Landes ist.

EIN GROSSES WÜSTENGEBIET

Das Gebiet zeichnet sich im äußersten Norden durch die Berge Galiläas aus. Dort befindet sich der Berg Meron, der mit 1.208 m der höchste Berg des Landes ist.

Südlich der Galiläa-Berge erstreckt sich die Esdraelon-Ebene (Jezreel), eine der bevölkerungsreichsten und am intensivsten kultivierten Regionen des Landes. Westwärts erhebt sich der Berg Karmel mit 525 m. Südlich von ihm erstreckt sich der 200 km lange flache Küstenstreifen, wo die wichtigsten Städte liegen. An der Grenze zu Jordanien befinden sich das Jordantal und die Senke des Toten Meeres, ein Salzsee mit hohem Salzgehalt. Es handelt sich um den tiefsten Punkt der Erde bei -420 m unter dem Meeresspiegel. Nur der südwestliche Teil dieser Senke gehört zum israelischen Staatsgebiet.

Der Hauptfluß des Landes ist der Jordan, aber nur der Oberlauf fließt durch israelisches Gebiet. Der Tiberiassee gehört mit 166 km² zu Israel. Es handelt sich um einen Süβwassersee, der auch Galiläasee, See Genezareth und Kinneretsee genannt wird. Im Südteil des Landes erstreckt sich die Negev-Wüste, die die Hälfte des gesamten Territoriums von Israel einnimmt. Diese steppenartige und trockene Region wird von gebirgigen Tafelländern gebildet, die sich stellenweise auf mehr als 1.000 m erheben (Har Ramon mit 1035 m, Har Saggi mit 1.006 m).

EINE SEHR ENTWICKELTE WIRTSCHAFT

Die israelische Wirtschaft ist eine der am höchsten entwickelten im Mittleren Osten. Dank einiger wichtiger Bewässerungsanlagen stellt die Landwirtschaft das Rückgrat der Wirtschaft dar. Man baut Agrumen, Obst, Tomaten, Kartoffeln, Weintrauben, Olivenbäume, Getreide (Weizen, Hirse), Tabak und Baumwolle an. Die Tierzucht ist mit Rindern, Schafen, Ziegen und Geflügel beträchtlich. Ferner ist die Fischerei von Bedeutung. Die Bodenschätze wie Erdöl, Erdgas, Phosphat, Kupfer, Eisenerz, Mangan, Granit, Pottasche, Brom, Magnesium, Marmor und Glimmer sind eine wichtige Einkommensquelle.

Auch der sekundäre Sektor ist gut entwickelt, besonders die Industrie der Verarbeitung von Agrarprodukten. Ferner gibt es Textil- und eisenschaffende Industrie, daneben Elektro-. Elektronik-, chemische und petrochemische Industrie. Wegen der dauerhaften Spannung zwischen Israel und dem Westjordanland ist der Tourismus zurückgegangen, auch wenn er immer noch eine wichtige Einnahmequelle bildet.

Deutsche Textkorrektur von Dietrich Köster.

  • Fläche: 20.770 km² – Ackerland 21%, Wiesen und Weiden 7%, Wald und Buschland 6%, unbewirtschaftet oder unproduktiv 66%
  • Einwohnerzahl: 7.184.000 (Stand: 2007) – Juden 76%, Araber 20%
  • Hauptstadt: Jerusalem.
  • Amtssprache: Die offiziellen Sprachen sind Hebräisch und Arabisch.
  • Religionen: Juden 76%, Moslems 16%, Christen 2%, Drusen 1,7%
  • Währung: Neuer Israelischer Schekel (ILS)
  • Zeitzone: UTC+2 Stunden (Sommer UTC+3 Std.)

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