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Simbabwe: Atemberaubende Wasserfälle, alte Kulturen und wildreiche Nationalparks

Simbabwe (Republic of Zimbabwe/Republik Simbabwe) ist eine Präsidialrepublik im südlichen Afrika. Es handelt sich um die ehemalige britische Kolonie Süd-Rhodesien, die bis 1980 von einer weißen Minderheit regiert wurde. Die Hauptstadt des Landes ist Harare, die früher unter dem Namen Salisbury bekannt war. Simbabwe grenzt im Norden an Sambia, im Osten an Mosambik, im Süden an Südafrika und Botsuana, und im Norden an Sambia.

Die wichtigste Stadt ist Harare im nordöstlichen Teil des Landes in der Region des Highvelds auf einer Höhe von 1.470 m gelegen. Andere wichtige Städte sind Bulawayo, Chitungwiza, Gweru, Kwekwe, Mutare und Masvingo.

Simbabwe kann nach der Höhe in drei Zonen eingeteilt werden: Das Highveld über 1.400 m, das sich im gröβten Teil der Zentralregion erstreckt, das Middleveld zwischen 700 und 1.400 m vor allem im Nordwesten und Südwesten und das Lowveld, das die Regionen der Täler im Norden und am Limpopo im Süden erfaßt. Im Nordosten liegen die Inyanga-Berge. Sie sind die höchsten Erhebungen des Landes.

Der höchste Berg ist der Inyangani mit 2.592 m an der Grenze zu Mosambik. Nach Norden zu erhebt sich die Kette der Mavuradonha-Berge mit 1.733 m, während im Südwesten die Matopos-Berge mit 1.549 m liegen. Die Bergregion des Highvelds zählt verschiedene Gipfel über 1.500 m: Der Mtoro mit 1.583 m, der Harare im Südosten und der Mquilembegwe mit 1.545 m südöstlich von Bulawaywo. Der Hauptfluß ist der Sambesi, der in seinem Lauf den Kariba-Stausee bildet. Auf der Grenze von Simbabwe mit Sambia befinden sich die Victoria-Wasserfälle. Sie sind 122 m hoch und erstrecken sich über eine einzigartige Breite von 1.600 m. Andere wichtige Flüsse sind der Limpopo und Sabi.

Die landwirtschaftlichen Großbetriebe sind die am höchsten entwickelten Farmen. Hier werden Mais und Weizen angebaut. Daneben werden Zitrusfrüchte, Zuckerrohr, Süßkartoffeln, Maniok, Erdnüsse, Baumwolle und Tabak gewonnen. Auch die Zucht von Rindern, Ziegen und Schafen ist von Bedeutung. Im Bergbau werden Vorkommen von Gold, Asbest, Chrom und weitere wertvolle Mineralien abgebaut. Die Industrie Simbabwes dient der Verarbeitung von landwirtschaftlichen Erzeugnissen.

Deutsche Textkorrektur von Dietrich Köster. 

  • Fläche: 390.757 km²: kultivierte Flächen 7,4%, Wiesen und Weiden 43,9%, Wald und Buschland 22,8%, unbewirtschaftete und unproduktive Flächen 25,9%
  • Einwohnerzahl: 13.349.000 (Stand: 2008): Shona (80%), Ndebele (15%)
  • Hauptstadt: Harare.
  • Amtssprache: Die Amtssprache ist Englisch. Weitere Sprachen sind Shona (76%) und Ndebele (18%).
  • Religionen: Christen 70%: Katholiken, Anglikaner, Methodisten, daneben Animisten 20%, Muslime 5%.
  • Währung: Simbabwe-Dollar (ZWD)
  • Zeitzone: UTC+2.

This post is also available in: Englisch

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