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Myanmar: Tempel, Dschungel und orientalische Kulturen

Myanmar (Birma) ist ein Staat in Südostasien. Er grenzt im Osten an die Volksrepublik China, an Laos und Thailand. Im Süden wird er vom Andamanischen Meer begrenzt und im Westen blickt er auf den Golf von Bengalen und grenzt an Bangladesch und Indien. Im Norden grenzt er auch an die Volksrepublik China und Indien. Die größte Stadt ist Rangun (Yangon), während die offizielle Verwaltungshauptstadt seit November 2005 Naypyidaw ist.

Das Gebiet Myanmars wird zum Teil von Gebirgszonen gebildet, die sich von Norden nach Süden erstrecken und im Norden die äußersten Ausläufer des Himalayas sind. Diese Berge gipfeln im Hkakabo Razi-Massiv mit 5.881 m, der höchsten Erhebung in Südostasien.

Im Westen sind die Bergketten weniger hoch. Hier befinden sich die Arakan-Berge, die die Grenzlinie zu Indien und Bangladesh bilden und im Berg Victoria mit 3.053 m gipfeln. Im Osten liegt das Shan-Plateau mit einer Höhe von 900 m. Das Plateau ist im Norden trocken und im Süden reich an tropischen Wäldern. Hier liegen die Tenasserim-Berge. Die Küsten haben eine Ausdehnung von 1.930 km.

Nur in der Region des Irrawaddy-Deltas sind die Küsten flach und sandig, während die Küsten im Nordwesten (Arakan) zum größeren Teil und im Südosten (Tenasserim) steil und felsig sind und über vorgelagerte Inseln verfügen. Im Süden befinden sich die Inseln des Mergui-Archipels. Die ertragreichsten Gebiete des Landes gibt es in den fruchtbaren Tälern des Irrawaddy und Salween. Sie werden intensiv für den Reisanbau genutzt. Myanmar ist einer der Hauptproduzenten von Reis, aber es werden auch Baumwolle, Erdnüsse, Zuckerrohr, Getreide, Hülsenfrüchtle und Tabak angebaut.

Die Wälder bedecken etwa 49% des Staatsgebietes und stellen eine reiche Holzquelle dar. Dies gilt besonders für Teakholz. Hiervon besitzt Myanmar die weltweit größten Reserven. Daneben wird viel Kautschuk und Bambus gewonnen. An Bodenschätzen hat das Land Erdöl und Erdgas, aber auch Blei, Zinn, Zink, Tungsten, Steinkohle, Kupfer, Nickel, Jade und Rubine vorzuweisen. Das Land bietet zahlreiche touristische Sehenswürdigkeiten wie Strände, alte Städte und eine unberührte einheimische Kultur.

Deutsche Textkorrektur von Dietrich Köster.

  • Fläche: 676.577 km² – Ackerland 15%, Wiesen und Weiden 0,5%, Wald und Buschland 48%, unbewirtschaftet und unproduktiv 36,5%
  • Einwohnerzahl: 53.000.000 (Stand: 2017) – Bamar 68 %, Shan 10%, Kayin 7%, Rakhine 4%, Chinesen 3%, Mo 2% und Inder 2%. Es gibt insgesamt 135 ethnische Gruppen.
  • Hauptstadt: Naypyidaw; aber die wichtigste Stadt ist Rangun.
  • Amtssprache:Die offizielle Sprache ist Birmanisch. Die Zweitsprache ist Englisch. Als Dialekte werden auch Shan, Karen, Kachin, Chin, Mon und Rachine gesprochen.
  • Religionen: Buddhisten 89%, Muslime 4%, Christen 4%.
  • Währung: Kyat (K)
  • Zeitzone: UTC+6 Stunden und 30 Minuten

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