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Reiseverlauf in der Provence: 4 Tage in der Provence

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  1. August

Reiseverlauf in der Provence: PARIS – VIENNE – AVIGNON 730 km

Wir fahren um 8 Uhr von Paris ab, nachdem unser Auto vier lange Tage im Stillstand gewesen war, und wir uns auf den Weg nach Avignon machen. Die Temperatur steigt und liegt bei 28 Grad Celsius. Gegen 12 Uhr halten wir zum Essen in Vienne an. Dies ist eine entzückende Kleinstadt mit vielen römischen Überresten, darunter das großartige Theater, das Odeon, der Tempel der Roma und Augusta (oder der Tempel von Augustus und Lidia), die Reste der römischen Stadtmauer und kleinere Denkmäler.

Das Theater von Vienne ist ein klassisches Theater, das nach dem Vorbild der in Rom in der zweiten Hälfte des I. Jahrhunderts vor Christi Geburt errichteten Theater gebaut wurde. Das Theater ist durch seine Ausmaße das größte in ganz Frankreich nach. dem Theater von Autun (148 m) aufgrund seines Durchmessers (130 m). Dieses Theater konnte 13.000 Zuschauer aufnehmen.

AVIGNON

Wir kommen um 16 Uhr in Avignon an. Wir haben diese Stadt als Standquartier für diesen Teil der Provemce gewählt. Wir wohnem für 3 Nächte im Clarion Hotel Cloître Saint-Louis-Avignon, einem ehemaligen Jesuitennoviziat, das sich in günstiger Lage im historischen Zentrum von Avignon befindet.

Um 18 Uhr machen wir einen ersten Besuch von Avignon: Die Kleinstadt mit ihrem majestätischen Papstpalast, mit ihren Wehrmauern und ihrer malerischen Lage an der Rhōne. Die Reste der Brücke Saint-Bénezat haben uns gefallen. 1995 wurde das historische Zentrum von Avignon mit dem Papstpalast und der Brücke von der UNESCO zum Weltkulturgut der Menschheit erklärt. Der Papstpalast (XIV. Jahrhundert), der einer Festung ähnelt, wurde von Simone Martini und Matteo Giovanetti dekoriert und beherrscht die Stadt. In Avignon gibt es interessante Beispiele von gotischer Architektur wie den Petit Palais und die romanische Kathedrale Notre-Dame-des-Doms.

  1. August

REISEVERLAUF IN DER PROVENCE: AVIGNON – GORGES DE L’ARDÈCHE – VAISON LA ROMAINE – NYONS – AVIGNON 300 km

Heute morgen sind wir um 9 Uhr abgefahren. Wir haben auf unserer ersten Etappe des Tages die Gorges de l’Ardèche angesteuert. Es ist der Ort, den wir bei unserem Aufenthalt im Süden Frankreichs schon mehrfach sehen wollten. Er fällt gewiß nicht geringer aus als wir ihn erwartet hatten: Der Fluß hat einen faszinierenden Canyon in die Berge gegraben. Wir halten bei allen Aussichtspunkten, die wir auf der Straße finden (Routes des Gorges de l’Ardèche), an. Jeder Aussichtspunkt gibt Blicke auf den wahrhaft schönen Canyon frei. Unten auf dem Grund des Flusses bemerkt man viele Leute, die im Innern dieser Schlucht paddeln. Es muß ein großartiges Erlebnis sein. Wir haben uns vorgenommen, daß wir bei einer Rückkehr in diese Gegend es für eine selbstverständliche Sache halten werden, dann auch in dieser Schlucht zu paddeln.

Wir gelangen schließlich zum wunderbaren Bogen, den der Fluß gegraben hat. Nachdem wir so viele Städte gesehen haben, ist dies die reine Natur ganz nach umseren Vorstellungen. Die folgende Etappe führt zu einem anderen Ort, der für seine römischen Ruinen bekannt ist: Vaison la Romaine. Wir sehen uns an, was von dieser römischen Stadt erhalten geblieben ist. Es gibt Überbleibsel von Häusern und Geschäften, ein Theater, eine Brücke und ein interessantes archäologisches Museum. Die letzte heutige Etappe ist das naheliegende Nyons (16 km), das als größte Attraktion eine schöne mittelalterliche Brücke besitzt.

  1. August

REISEVERLAUF IN DER PROVENCE: AVIGNON – PONT DU. GARD – NÎMES – ARLES – LES-BAUX-DE-PROVENCE – SAINT- RÉMY-DE-PROVENCE – AVIGNON 150 km

PONT DU GARD UND NÎMES

Heute Besuch des schönsten römischen Baudenkmals unserer ganzen Reise. Auch dieses ist 1985 von der UNESCO zum Welterbe der Menschheit erklärt worden. Der Pont du Gard, ein großartiger römischer Aquädukt, der Wasser in die Stadt Nîmes führte, fast 50 m hoch mit Bögen in drei Geschossen und 275 m lang.

WIrklich ein Werk hoher Ingenieurleistung! Sehr schön ist die natürliche Umgebung, wo er sich befindet. Man kann einen Abschnitt des Aquädukts zu Fuß durchqueren. Unser nächstes Ziel ist der Endpunkt des Aquädukts: Die Stadt Nîmes. Hier sehen wir die Arena, ein Amphitheater aus dem I. Jahrhundert nach Christi Geburt und die Maison Carrée aus der Kaiserzeit (I. Jahrhundert) im Zentrum des Forums der römischen Stadt. Interessant ist auch das Castellum, die Endstation des Aquädukts des Pont du Gard, ein Becken für die Verteilung des Wassers, das in den Fels mit einem Durchmesser von 5,9 m und 1,4 m Tiefe gegraben wurde. Die Tour Magne ist dagegen ein 32 m hoher Turm des Festungsrings der römischen Zeit, der auf einem Hügel liegt, der Nîmes überragt.

ARLES

Dann besuchen wir Arles, ein weiterer Ort, der 1981 von der UNESCO zum Welterbe der Menschheit erklärt wurde. Auch hier gibt es ein schönes römisches Amphitheater oder Arena, das um 80 vor Christi Geburt gebaut wurde. Unter den Wundern von Arles gibt es auch eine schöne Kirche: Die von Trophime, die mit ihrem Portal und Kreuzgang eines der schönsten romanischen Baudenkmäler der Provence ist. Die nächste Etappe der Provence ist Les-Baux-de-Provence, eine kleine Ortschaft mit mittelalterlicher Burg, die in einer Gegend, die reich an weißen Felsen ist, liegt. Von der Anhöhe der Burg genießt man einen Blick, der die Provence und die Camargue umfaßt. An der kurzen Straße, die uns nach Avignon zurückführt, halten wir in Saint-Rémy-de-Provence, dem antiken Glanum, an, wo es weitere römische Überreste gibt. Darunter ist das schöne Grabmonument: Das Mausolée des Jules und ein Triumphbogen.

17. August

Reiseverlauf in der Provence: AVIGNON – CORNICHE DE L’ESTEREL

Heute letzter Tag der Ferien: Tag der Heimkehr. Wir fahren gegen 9 Uhr von Avignon ab. Entlang der Straße machen wir verschiedene Abstecher. Den ersten machen wir in Fréjus, um über die Corniche de l’Esterel nach Cannes zu fahren. Plötzlich sind wir von roten Felsen umgeben, die an die Farbe, die wir im Bryce-Canyon gesehen haben, erinnert, aber im Unterschied zu diesem haben wir hier das Meer der Côte d’Azur vor uns. Dieses Naturschauspiel ist verblüffend.

Deutsche Textkorrektur von Dietrich Köster. 

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