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Namib-Wüste, Namib-Naukluft, Namibia. Autor Marco Ramerini..

Afrika

GEOGRAPHIE VON AFRIKA

Der afrikanische Kontinent, indem die Menschenrasse entstand, hat eine Oberfläche von 30.225.000 kmq, und zählt zu den zweitgrößten Kontinent der Welt nach Asien. Afrika stellt etwa 20,3% der aufgetauchten Ländern dar, und seine Einwohner (ungefähr 900.000.000), sind etwa 14% der gesamten Bevölkerung der Erde. Afrika hat eine dreieckige Gestalt, im nördlichen Teil ausgebreitet, und nach der Nord-Sud Achse gerichtet.

Die südliche Sektion ist dreieckig, mit der Spitze nach Süden. Der Kontinent blickt im Norden ans Mittelmeer, im Nordosten auf den Suez Kanal und das Rote Meer, im Osten und Sudosten auf den Indischen Ozean und im Westen auf den Atlantik.

Afrika ist fast überall vom Meer umgeben; die einzige Verbindung mit dem Festland ist die Halbinsel Sinai, die den Kontinent in Zusammenhang mit Asien bringt, weil die Strassen von Gibraltar und Sizilien trennen er von Europa.

Africa Map. Courtesy of the University of Texas Libraries, The University of Texas at Austin

Africa Map. Courtesy of the University of Texas Libraries, The University of Texas at Austin

Der nördlichsten Punkt des Kontinentes ist Ras Ben Sakka, westlich von Cap Blanc, in Tunesien (37°21′ N) weil Cape Agulhas im Südafrika ist der südlichste Punkt (34°51’15” S), Cap Verde der westliche (17°33’22″O), und Ras Hafun in Somalia der östlichste (51°27’52” E).

Es gibt wenige Inseln. Die einige mit beträchtlicher Grosse ist der Madagaskar (587.000 kmq, der viertgröβte Insel der Welt nach Grönland, Neuguinea und Borneo). Im Indischen Ozean gelegen, östlich von Madagaskar, liegen die Reunion und Mauritius Inseln, weil im Norden ist der Archipel der Seychellen, und im Nordwesten befinden sich die Komoren.

Gegenüber der Küste der Somalia findet man die Insel Socotra. Auf der atlantischen Seite sind die Inseln auch weniger. Im Golf von Guinea hat man die Inseln Fernando Poo (Bioko), Sao Tomè, Annobon, Principe. Gegenüber dem Atlantik liegen die einsamen Inseln Sant’ Elena und Tristan da Cunha; entlang der westlichen Küste sind die Archipel von Kap Verde, der Kanarien und Madeira.

Afrika ist ein Kontinent mit 53 unabhängigen Staaten. Der größte Staat ist Sudan, weil der Archipel Seychellen Inseln stellt der kleinste dar. Der kleinste Staat auf Festland ist Gambia.

Triumphbogen des Trajan, Timgad, Algerien. Autor Yoce

Triumphbogen des Trajan, Timgad, Algerien. Autor Yoce

Mit Ausnahme von dem Atlas-Gebirge im Marokko, ist Afrika überwiegend ein Flachland, von einem einzigen großen Tafelland gekennzeichnet. Die Verwerfungen und Brüchen des Gebietes lockerten großartige Erdschollen auf, und wurden im Lauf der Jahrtausende für die Verschiedenheit der Erhebungen verantwortlich.

Die ständigen Bewegungen der Erdkruste brachten zu die Erscheinung der Vulkankegel der Mount Kenya und Kilimandscharo im Ostafrika, und bildeten die weiten Hochebenen im Ost und Südafrika, wie das Rift Valley in Äthiopien.

Der nördliche Teil des Kontinentes ist von der Sahara Wüste geprägt, die breiteste Wüste der Erde, die sich vom Atlantik im Westen nach dem Mittelmeer im Norden, bis dem Roten Meer im Osten und der halbtrockenen Zone im Süden (Sahel genannt) erstreckt, mit einer gesamten Oberfläche von 100.000 kmq.

Pyramiden und Sphinx von Gizaa, Kairo, Ägypten. Autor Hamish2k

Pyramiden und Sphinx von Gizaa, Kairo, Ägypten. Autor Hamish2k

Diese Region ist von einigen einsamen Gebirgen gekennzeichnet, wie das Tibesti-Massiv in Tschad, mit seiner höchsten Erhebung, dem Emi Koussi (3.415 mt.), oder das Hoggar-Gebirge in Algerien, mit dem Berg Tahat (2.918 mt). Das Atlas-Gebirge in Marokko, mit seiner höchsten Erhebung, dem Berg Toubkal (4.165 mt) zieht sich Nordwesten von Sahara.

An den südlichen Enden der Wüste erheben sich verschiedene Gebirgsketten: im Sudwesten der Fouta Djalon Plateau; im Suden das Adamaoua-Massiv und die Berge des Kameruns. Westafrika ist von wenigen Gebirgen bezeichnet: der Kamerunberg (4095 mt), ist die höchste Erhebung.

Der längste Wasserlauf der Region ist der Niger: er entspringt in den Bergen Guineas, fließt durch Mali, Niger, entlang der Grenze von Benin, Nigeria, und schließlich mündet er in den Golf von Guinea.

Morondava, Madagaskar. Autor Frank Vassen

Morondava, Madagaskar. Autor Frank Vassen

Ein anderer wichtig Fluss in der Region ist der Senegal, der im nördlichen Teil des gleichnamigen Staats fließt, und die Grenze zu Mauretanien bildet. In Mitte eines halbtrockenen Gebietes liegt der Beckensee des Tschadsee (16.300 kmq), der heute auf dem Wege der Verengung ist.

Ostafrika ist von der großartigen tektonischen Depression des Rift Valley charakterisiert, die sich für 4.830 km von Syrien nach Mozambique erstreckt. Hier erreichen die Hochebenen beträchtliche Erhebungen, besonders in Äthiopien, wo man mit dem Ras Dascian (4.620 mt) den höchsten Punkt erreicht. Das Afarsenke (auch Dankalische Depression genannt), an die Grenzen zwischen Äthiopien, Eritrea und Gibuti, fasst den tiefsten Punkt des afrikanischen Kontinents: der Assalseee (mit bis zu -155 mt unter dem Meeresspiegel). Gegen Süden, entlang dem Rift Valley, erheben sich zahlreiche hohe Gipfel vulkanischen Ursprungs, darunter sind der Kilimandscharo-Berg (mit 5.895 mt die höchste Erhebung Afrikas); das Mount Kenya-Massiv (5.199 mt), und das Elgon –Massiv (4.132 mt).

Das Rift Valley ist von zahlreichen und großartigen Seen geprägt, wie der Turkana See (7.100 kmq) und der Viktoriasee (69.490 kmq, der größte See in Afrika und der drittgrößte der Welt nach dem Kaspischen Meer und dem Oberen See); der Albert See (5.400 kmq), der Kivu See, der Tanganjikasee (32.893 kmq, der mit einer Höchsttiefe von 1.436 mt zu den zweittiefsten See der Welt nach dem Baikalsee zählt); und endlich der Niassasee (30.800 kmq). Westen des Rift Valley erhebt sich das Ruwenzori-Gebirge, die 5.109 mt erreicht. Jenseits zieht sich das Kongobecken: mit 3.690.000 kmq zählt es zu das zweitgrößte Flussbecken der Welt nach dem Amazonas.

Die südliche Gebiet Afrikas ist von einer Hochebene bezeichnet, dem eine Durchschnittshöhe von 1000 mt hat. Diese Hochebene wechselt mit einigen weiten Depressionen einander ab, wie die der Kalahari -Wüste, eine große Wüstenregion die sich für 850.000 kmq erstreckt, oder die Namib-Wüste. Im Süden liegt die Karoo-Gruppe, ein trockene Hochebene mit einer Oberfläche von 300.000 kmq. Jenseits dieser Hochebene erhebt sich das Draken-Gebirge, die 3482 mt mit dem Thabana Ntlenyana-Berg erreicht. Unter den längsten afrikanischen Flüssen sind der Nil, der zu den längsten Fluss der Erde (6.671 km) zählt. Die meisten Flüssen von Ostafrika münden in den Nil. Andere bedeutende Flüsse sind der Kongo, mit 4.200 km, der in den Atlantik mündet.; der Sambesi und Limpopo (beide münden in den Indischen Ozean), und schließlich der Niger (4.160 km) und der Orange, die in den Atlantik münden.

Groß-Simbabwe, Simbabwe. Autor Chris Dunbar

Groß-Simbabwe, Simbabwe. Autor Chris Dunbar

KLIMA VON AFRIKA

Dank seiner Ausdehnung von Norden nach Süden ist Afrika von einer beträchtlichen Klimaverschiedenartigkeit charakterisiert. Man geht von dem tropischen Klima des Äquators zum Wüstenklima in der Sahara oder Kalahari-Wüste, bis dem subarktischen Klima der höchsten Gipfel. Ein großer Teil des Kontinentes, besonders das nördliche und sudwestliche Gebiet, ist von einem Wüstenklima oder trockenem Klima beherrscht, weil die vom Äquator durchgezogene Mittelzone, ist von einem äquatorialischem Klima gekennzeichnet, mit breiten vom Äquatorwald bedeckten Regionen. Andere mittlere uns südliche Zonen des Kontinentes sind von der Savanne beherrscht. Die mittleren Regionen, im so genannten Sahel, sind von der Steppe geprägt. Die südliche Ende Südafrikas und einige Gebiete auf dem Mittelmeer genießen von einem mittelländischen und mäßigen Klima, mit nicht zu heißen Temperaturen im Sommer und milden Wintern.

Das äquatorialische Gebiet ist von hohen Temperaturen und dürftigen Saisontemperaturschwankungen bezeichnet, mit reichlichen Niederschlägen das ganze Jahr lang (die Niederschlagsmenge erreicht im Juni und Dezember ihre Spitze). Die tropischen Gebiete nördlich und südlich des Äquators sind im Gegensatz von beträchtlichen Temperaturschwankungen bezeichnet, mit hohen Temperaturen und periodischen Zenitregen (das heißt, die Niederschläge sind vom Vorübergehen der Sonne im Zenit abhängig). Die Regenzeiten wechseln mit einem oder zwei Trockenperioden einander ab. Die Wüstenregionen der Sahara, Kalahari oder Namib- Wüste sind von einem Wüstenklima bezeichnet, mit extreme hohen Temperaturen im Sommer, sehr dürftigen oder nicht bestehenden Niederschlägen, und beträchtlichen Tagestemperaturschwankungen.

Bambous Mountains, Mauritius. Autor carrotmadman6

Bambous Mountains, Mauritius. Autor carrotmadman6

TOURISMUS VON AFRIKA

Von dem touristischen Gesichtspunkt, stellt Afrika den besichtigsten Kontinent der Welt dar, aufgrund der 2006 Statistiken der WTO (World Tourism Organization). Mit 49.300.000 Touristen stellt Afrika den 5,8% des weltlichen Tourismus dar. An erster Stelle befindet sich Ägypten, mit 8 646 000 Touristen in 2006.

An zweiter Stelle ist Südafrika, denn folgen die Marokko und Tunisien. Afrika bietet zahlreiche Attraktionen für Touristen, vor allem die große Vielfalt der Kulturen und der Menschen, dann zu den archäologischen Stätten, die Tiere des Parks, die fantastische Landschaft dieses faszinierenden Kontinents.

Als Zugabe und Bestätigung können wir sagen, dass von den 890 von Unesco gezeichneten Welterben (World Heritage Sites-Neubearbeitung 2009) wohl 120 (13,48%) befinden sich in Afrika.

This post is also available in: Englisch

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